Dust atmospheres: Perceptions shaping spatiality
DOI:
https://doi.org/10.25538/tct.v2i2.8791Abstract
Dieser Beitrag untersucht die ästhetischen und phänomenologischen Dimensionen von Staub, Atmosphäre und Landschaft, wobei der Schwerpunkt auf ihren Wechselbeziehungen mit Räumlichkeit und Farbe liegt. Unter Rückgriff auf phänomenologische Methoden, insbesondere die von Gernot Böhme, untersucht die Arbeit, wie Staub sowohl als störendes Material als auch als Voraussetzung für atmosphärische Phänomene fungiert. Anhand historischer Beispiele, künstlerischer Praktiken und theoretischer Überlegungen zeigt der Beitrag, wie Staub die Wahrnehmung, die Stimmung und die Erfahrung der Umwelt prägt. Die Diskussion integriert Erkenntnisse aus dem Neuen Materialismus und hebt die Rolle von Staub als ästhetisches Medium und seine Fähigkeit hervor, physische und emotionale Bereiche miteinander zu verbinden. Letztendlich argumentiert der Beitrag, dass Staub nicht nur ein Zeichen des Verfalls ist, sondern ein prägendes Element bei der Schaffung atmosphärischer Räume.
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